[6] Porphyrius, von Tyrus, 234-302/5, neuplatonischer Philosoph, war ein heftiger Kritiker des Christentums.
[7] Flavius Claudius Julianus, genannt Apostata (der Abtrünnige), war christlich-arianisch erzogen worden, wandte sich aber vom Christentum ab und förderte als römischer Kaiser (361-363) nichtchristliche Religionen und Kulte.
[19] Hexe (gemeint ist: Hexerei).
[21] Gebrauch von Beschwörungsformeln.
[27] Wahrsagen aus dem Wasser.
[31] Vgl. die Grußformeln der Paulusbriefe, bes. 1. Tim. 1, 2 und 2. Tim 1, 2.
[33] d. h. bei den Lehrern der Alten
Kirche.
[34] Petrus Martyr Vermigli, Melachim, id est regum libri duo posteriores cum commentariis, hg. v. Johannes Wolf, Zürich (Froschauer) 1567 (2. Aufl. 1571), fol. 71r.-74v. (über den Exorzismus bei der Taufe).
[38] Vgl. Mt 10, 1. 8 par.; Apg 5, 16; 8, 7; 16, 16-18; 19, 12.
[39] Gemeint ist vielleicht Luxeuil (vgl. die folgende Anm.) oder Liesse-Notre-Dame in der
Picardie (Dép. Aisne), wo 1566 ein aufsehenerregender Exorzismus durchgeführt worden war; s. Irena
Backus: Le miracle de Laon. Le déraisonnable, le raisonnable, l'apocalyptique et le politique dans les récits
du miracle de Laon (1566-1578), Paris1994, S. 16f. Dass es üblich war, einen Besessenen nach "Lussen" zu schicken,
ergibt sich auch aus Bullingers Synodalprotokoll vom Herbst 1536 (Staatsarchiv Zürich, E II 1, 216).
[40] Der Hl. Eustasius, der zweite Abt von Luxeuil (gest. 629), wurde in Widersdorf (Wirtsdorf/Vergaville, Dép. Moselle) unter dem Namen Anstett (Anastasius) als Patron der Besessenen verehrt; s. Joseph Clauss: Sankt Anstett zu Wittersdorf im Sundgau oder zu Vergaville in Lothringen?, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 68, 1914, S. 181-195.
[47] sich zur Verfügung stellt.
[68] Georg (oder Johann) Faust wurde um 1480 im württembergischen Knittlingen geboren und starb 1540/41 in Staufen (Breisgau). Als historische Gestalt ist er schwer fassbar; er führte ein unstetes Wanderleben und galt als großer Magier und Astrologe. Schon vor seinem Tod wurde er zum Gegenstand der Sage und Dichtung.
[71] Prominentester Vorkämpfer dieser Auffassung war der klevische Hofarzt Johann Weyer (1515-1588); seine Schrift gegen den Hexenglauben war erstmals 1563 bei Johannes Oporin in Basel erschienen. Vgl. Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, Bd. 5, Berlin 1998, Sp. 1344-1346.
[73] Erlaubnis, Geschehenlassen.
[84] Codex Iustinianus, 9, 18, 5.
[e] Die beiden Namen in Majuskeln.
Aktualisiert am 9. Februar 2009.